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Technisches Know-how
für „Don Gil“


Optimale Licht- und Tonverhältnisse
sorgen für beste Unterhaltung
 
 
05.06.2009

Bei der Burgbühne Dilsberg läuft der Countdown für „Don Gil von den grünen Hosen“, nur noch drei Wochen bis zur Premiere. Die Schauspieler proben bereits auf der Freilichtbühne und das Technikteam sorgt für optimale Licht- und Tonverhältnisse. Der Hausherr des Areals, die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis plant nach der Spielsaison größere Baumaßnahmen, wozu im Vorfeld Bäume gefällt werden mussten, darunter auch solche, die bisher als natürliche Befestigung für die Lautsprecher dienten. Technikleiter Peter Meinhardt entwarf nun Pläne für ein Gerüst, an dem die schweren Lautsprecher befestigt werden können.
 
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Vor Arbeitsbeginn fand zunächst eine konstruktive Teambesprechung statt, um unnötige Handgriffe und Arbeiten zu vermeiden. Damit bei den durchzuführenden Maßnahmen kein „Dachschaden“ entsteht, wurden explizit signalrote Sicherheitshelme angeschafft, die in diesem Jahr erstmals zum Einsatz kamen. Originell demonstrierte Benjamin Zeidler im eigens angefertigten T-Shirt seine Zugehörigkeit zur Technikmannschaft.
 
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Die Lautsprecher werden an zwei Stahlrohrgerüsten angebracht, welche parallel zur Bühne stehen. Da der Regisseur für die Aufführung viele Lichteffekte benötigt, musste auf beiden Seiten ein separates Rohrgerüst vor der Bühne aufgebaut werden. Die Lampen werden daran montiert und sind zusätzlich in sich mit Seilen gesichert. Inzwischen haben auch bereits die ersten Requisiten, zwei Parkbänke, einen Platz auf der Bühne gefunden.
 
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Ein eingespieltes Team, das schon seit Jahren engagiert zusammenarbeitet und ohne großes Aufheben die anfallenden Tätigkeiten im Hintergrund erledigt. Hier sitzt jeder Handgriff, sowohl beim Einbauen der Rohre als auch beim Sichern der großen Leiter. In lockerer entspannter Atmosphäre machten sich die Herren ans Werk und erledigten zügig jedoch ohne Hektik ihr Arbeitspensum.
 
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Der Jüngste im Team, Benjamin Zeidler, stellte seine Schwindelfreiheit unter Beweis, kletterte hoch hinaus und nahm vom „Bodenpersonal“ genaue Instruktionen entgegen. Alle Schrauben wurden akribisch festgezogen und sorgfältig überprüft, denn die Sicherheit steht an erster Stelle. Schließlich laufen bzw. sitzen später während der Aufführungen die Gäste unter diesen Bauten.
 
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Das Lampengerüst wird durch Querstreben mit dem Lautsprechergerüst stabilisiert und dadurch ein fester Stand gewährleistet. Damit es auch optisch stimmt und den Gesamteindruck des Bühnenbildes nicht stört, wurden alle Rohre noch einmal vermessen und mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet.
 
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Da das bisherige Kassenhäuschen den folgenden Umbaumaßnahmen zum Opfer fällt, musste ein neuer Lagerplatz für die Lampen gefunden werden. Deshalb brachten Benjamin Zeidler, Klaus Lehr und Peter Meinhardt im Technikhäuschen eine Vorrichtung an, um die Scheinwerfer platzsparend und sicher aufhängen zu können.
 
Die Techniker für Beleuchtung, Beschallung und Bühnenbau stehen stellvertretend für alle Helfer die im Hintergrund arbeiten, aber ohne deren unermüdliches Engagement eine Aufführung nicht möglich wäre.
 
Text: boe
Bilder: bz